Joggumusig Nüderef

Jahresbericht des Präsidenten 2023/2024

Goferdeli das wird mer ja eppis met dem diesjährige Jahresbrecht!!!

Beginnen möchte ich vor ziemlich genau einem Jahr, als wir uns für die GV 2022/2023 Trafen oder anders gesagt zum Gin degustieren mit anschliessendem essen. Bei eben diesem Gin trinken war ein gewisser Jonas AKA GV Festsieger Bucher. Endgültig zur Legende wurde er, als er an den Baum, der Gormunder Gartenterasse geckotzt hat.

Aber naja, Passiert den besten. Alles richtig gemacht Jonas.

Nach einer gelungenen GV war wieder eine gewisse Foyebar offen und die Joggumusig gesellte sich zu den drei oder vier anderen Gästen.

Anlässlich der Tour de suisse und dem Michelsamt bewegt stellten wir am Wochenende vom 10/11 Juni ein Beizli auf dem Schulareal in Neudorf und bewirteten die Neudorferinnen und Neudorfer. Ap und ann kahmen auch einpaar kurrlige Velofahrer oder hudigäggeler. Die beste Einnahmequelle war trotzdem die Joggumusigeler, welche die schwer schuftenden kameraden besuchten. Der mix aus gediegenem Daydrincking und dem Stubetegang Konzert am Abend gab es den eint oder anderen Kater zu bestaunen am Sonntag.

Weil wir nach dem Michelsamt bewegt noch immer nicht genug Bewegung hatten, meldeten Wir uns am Gerümpel in Neudorf an. Volleyball soll es werden. Im einzigen Vorbereitungstraining sah das am Anfang noch nicht so sexy aus aber alle steigerten sich ausser ich. So wurde ich nicht in die Elite gruppe aufgenommen und musste mit dem Ladys spielen. Am Freitag vor dem Alles entscheidenden Volleyballturnier hat sich Hirsiger an der Bar selbst vorselektioniert und konnte dementsprechend nicht mittun am Samstag. Unsere beiden Tams kämpften wacker, ob an der Bar oder auf dem Spielfeld aber auch das vielversprechende Eliteteam kahm nicht in die Kranzränge.

Apropo Kranzränge:
Am Polo Ferrari Bar Schwingfest waren Alle Trümpfe in unserer Hand. Remo aka Terminator ging mit seinem Kampfgewicht von 60 Kilo…..(Pause) Pro Arm an den Start und Dave jutzte wie ein absoluter Vollprofi und signalisierte so seinen Gegnern, dass es gegen ihn schwierig wird. Leider reichte es für ihn nur zum Sieger der Herzen: ‘’Dave mer send obwohl du kei Kranz gholt hesch stolz uf dech. Prost uf dech’’  Der sieg ging an ebendiesen 1.98 meter Hühnen und ca. 2/10 Tonnen schweren Remo Sennhauser. Einen nach dem anderen legte er aufs Kreuz und ergatterte sich den Lebendpreis Fiona AKA Abdul Rasheed Gogger. Der Traum von einer richtigen Schwinger kariere war jedoch nach einem Training mit Hirsiger bereits wieder vom Tisch: ‘’Moudi, Geile Hondo, of dini Titelverteidigong.’’  För die wo wend go luege am 29. Juni 2024 in Oberkirch wärs weder esowiit.

Geheiratet wurde auch noch. Dass es einigermassen gut tönt, veranstalteten wir zwei Proben. Bei der ersten merkte man auch gleich, dass wir es wieder einmal nötig hatten. Die zweite veranstalteten wir im Rahmen unseres Helferessens. In den Hallen vos Ottigers hat das ganze doch schon besser getönt. Im Anschluss haben wir dies gebührend begossen und ein Bier Pong turnier gespielt. Die Sieger waren wieder einmal dä scheiss Joel und de Sändu.

Kei Glückwunsch.

Weg von Bierpong zurück zur Hochzeit. Im Schloss Heidegg präsentierten wir uns passend zum Wetter von unserer sonnigsten Seite. Dass wir im Marsupilamikleid heiss hatten, muss ich glaub nicht erwähnen. Aber egal, den Hochzeitsgesten hats gefallen und einige von uns gingen anschliessend noch das Einachserrenne unsicher machen.

Ein weiterer Programmpunkt war die Durchführung der Kilbi. Um 08:30 Uhr trafen sich einpaar, bestimmt nicht nüchterne Joggeler und stellten alles bereit für den Grossen Ansturm. Trotz Hitze war die gut besuchte Kilbi wiedermal eine gute Gelegenheit, uns von unserer besten Seite zu präsentieren. Hätte Das Grillteam rund um Sändu und Hirsiger nicht so viel gesoffen, wäre uns das auch gelungen aber naja.

Danke an Alle, die an den beiden Anlässen einen Arbeitseinsatz geleistet haben und ein Riesen Dankeschön an das OK, ohne euch währe es nicht möglich gewesen.

Applaus….

Nun kommen wir zu unserem eigentlichen Saisonstart. Unter die Erstelis an der Ersteliprobe hat sich auch eine Wahre Grösse der Trompetenszene gemischt. De Komprässernöle hat den Sprung auf die richtige seite gewagt und seinen Titel als Platzhirsch der ersten Trompete abgegeben.

Das erste mal Heimweh nach der Trompete hatte ich jedoch bereits an der Hochzeit von Reto. Im strömenden Regen war es nicht gerade cool, neben dem Bräutigam , welcher mit einem Regenschirm geschützt wurde zu stehen. Das glückliche Paar und die Hochzeitsagäste haben unseren Durchhaltewillen geschätzt und gefeiert.

Bäumlis durften wir auch dieses Jahr wieder stellen. Den Anfang machten Amira Castelli. Wenn wir es nicht übertreiben mit der Grösse Vom Baum, kann man Ihn mit Ballenschnüren befestigen laut Dave…. Dass das nicht so ist zeigte bereits der erste Sturm.

Voller Vorfreude ging es ins Probeweekend nach giswil. Traditionell starteten wir mit Registerproben und den neuen Liedern. Die zu bemitleidenden Schlagzeug und Paukenspieler und Spielerinnen mussten den neuen Rhythmus draussen üben: ,,Oder was hend er schoweder gmacht?’’
Leider fielen die Gesamtproben mehrheitlich ins Wasser. Die meisten hat das glaube ich weniger gestört, weil dadurch mehr Zeit für das eigentliche Ziel eines Probeweekend entstand.

Das Beisammensein und gemeinsam eine gute Zeit zu haben.

Nur jemand musste unbedingt zu den Geugguseern ins Haus, um sich da die Kante zu geben. Die Rede ist von niemand geringerem als üsem Fränzu. 😉 Das einzig schade daran war, dass er es nichteinmal in form eines mega Katers bereut hat.  

Unter dem Jahr gingen wir das Projekt Neuer Instrumentenanhänger an. Wegen unvorhergesehenen Stromerstrapazen mussten wir noch eine Nachtschicht einlegen. So kahm es, dass der Silikon beim Gönner Apéro noch nicht ganz trocken war. Insgesamt lässt sich das Endergebnis aber mehr als sehen und ich möchte mich bei allen bedanken, die sich an diesem Projekt beteiligt haben. Insbesondere Alexander, Vivi und Luana, die mich in diesem Projekt unterstützt haben.

Applaus

Beflügelt von unserem neuen Anhänger ging es nach Hildisrieden. Mit einem standesgemäss gut besuchten Gönner Apéro legten wir den Grundstein für eine feucht fröhliche Fasnachtseröffnung. Trotz viel Alkohol und der eint oder anderen Schnapsleiche legten wir einen soliden Auftritt hin und präsentierten uns bereits in guter Vorfasnachtsform.

Im Dezember veranstalteten wir wieder eine öffentliche in Kombination mit dem Gönnerapero. Probe. Der grosse Ansturm blieb aus aber auf einige unserer Stammgäste und Fans ist halt immer verlass. Dass es nicht schlecht tönte, belegt das Zitat einer Zuschauerin: ,,Wenn die nüechtern sench, chönd die ja öpis’’

Immer wieder eine schöne Abwechslung im Probealltag ist der Besuch vom Zunftmeister/in. Nach einem feinen Apero ging es nochmal auf die Bühne und wir spielten noch ein zwei Lieder. Weil die Zunftis nie wissen, welche Lieder sie wünschen sollen, hat ihr Petra nur scheiss Lieder zugeflüstert. ,,Keis Danke för das’’

eine Premiere feierte die Joggelerweihnacht. Am letzten Samstag vom Jahr organisierte Alexander mit der Hilfe seiner Sekretärin ein feines Raclette mit anschliessendem Bier Pong turnier. Der Sieg ging grandios an das Duo Kim/ Lexu AKA Santa Babes. Das Schlimmste an diesem Abend war der Ohrwurm von Fazoletti.

Soooooooo

Kommen wir zum Aufstellen der Joggelernacht oder wie es auch genannt werden kann ,,Die Geburtsstunde des Moudi’’ Mit einer guten Teamleistung und einigen Überstunden vom Ballermanbarteam ging das Aufstellen doch recht zackig.

Nach einem gemütlichen Pastaplausch und der obligaten Zugabe an unserem Ständli war es soweit. Die Joggelernacht ging friedlich und ohne grosse Vorkomnisse über die Bühne. Eine Besucherin fragte mich, wieso zur Hölle wir in jedem Getränk einen Jägermeister platzieren. Meine Antwort war, dass einige von uns einfach ,,ned ganz botzt send’’

Beim Aufräumen hats geregnet und geschneit. Trotzdem haben alle Vollgas gegeben und mit angepackt. So kamen wir speditiv vorwärts und konnten beizeiten Feierabend machen. Ein Herzliches Dankeschön gebührt unserem OK, das wieder einmal ein Top organisiertes Fest auf die Beine gestellt hat.

Nach der Joggelernacht ist bekanntlich vor dem Näburuugger. Dass trotz der Verspätung vom Car noch genug Zeit blieb, sich am Gönner Apéro die Lampe zu füllen, wurde wieder einmal eindrücklich von Jonas bewiesen. Ein gelungener Auftritt rundete den Start in eine kurze Vorfasnacht tip top ein.

Immer wieder ein Spezieller Anlass ist der Böögeball. Vor allem wenn zwei Joggeler hinter der Shotbar stehen. So kam es, wie es kommen musste und der eint oder andere hat sich einen guten Kater eingefangen. Trotzdem präsentierten wir uns bei den Stägis in Hochform. Könige vo de schötli sollen wir werden. Bereits vor unserem Auftritt haben wir zünftig Gas gegeben, was sich beim mühsamen Einstehen für den Auftritt widerspiegelte. Das ist auch dem Tambi von den Stägis aufgefallen. Nach unserem Auftritt sagte er zu Petra, dass er nicht mit einem so guten Auftritt gerechnet hat.

Eine Woche darauf waren die Böcke und Ladies getrennt auf einem Ausflug. Dass Remo manchmal einwenig stinkt, ist nichts neues. Aber nachdem ich mit ihm seinen Bart Getrimmt habe, war es fast nicht auszuhalten. ,,Nei seich Sorry nomol Moudi’’ im weiteren Verlauf vom Abend ist nichts weiter erwähnenswertes passiert.

So wären wir bereits bei der Erstelitaufi. Eine gelungene, aber humane Taufe, welche dominiert wurde vom Team Dänu AKA Sackhüpfer.

Applaus

Dann war es endlich soweit. Die fünfte Jahreszeit begann standesgemäss mit der Tagwache. Immer wieder ein magischer Moment, wenn man sich beim Anhänger trifft und alle im neuen Kleid sieht. Begleitet von unserem Boot musizierten wir in Richtung Tauchstation, wo die Zunftis bereits mit einem feinen Zmorge auf uns warteten. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Die Präsentation von unserem neuen Kleid auf der Fleckenbühne mit dem Lied Pirates fand ich mehr als gelungen. Nach einem feinen Zmittag in der Sennerei, einem Ständli und dem Auftritt auf der Fleckenbühne ging es weiter nach Stans. Ich glaube es hat euch gefallen. Das Einzige, was ich sagen kann ist, dass es sich im neuen Instrumentenanhänger auch gut schlafen lässt.

Am Freitag war es das erste mal soweit. Aufstehen, schminken und wieder Vollgas. Immer wieder ein Highlight alle mit einem Kater zu sehen. Im Ausflug nach Andermatt hat uns der Wettergott nicht so gut behandelt wie auchschon. Trotzdem war es ein schöner Ausflug, mit einigen Freunden. Dass wir es zusammen lustig haben können, haben wir ja bereits oft genug bewiesen. Leider haben wir wieder mal das Monsterkonzert am Guguba verpasst.

Am Fest selber hat uns auch eine späte Auftrittszeit nicht von einem soliden Auftritt abgehalten.

Am Samstag hat sich das Schminkteam besonders viel Mühe gegeben, denn es war Fototermin. Nach gefühlten zehntausend Gruppenfotos ging es nach Beromünster, wo wir den ganzen Tag verweilt haben. In Begleitung von unserem Piratenschiff und mit den verschiedenen Bars verging die Zeit wie im Flug und wärend zwei Fläckeböni Auftritten konnten wir unser Musikalisches Können zeigen.

Der Sonntag war ein Heimspiel für uns. Im Vorfeld haben wir mit dem STV ein Festzelt gestellt und dekoriert. Nach dem G8 Apero eröffneten wir den Neudorfer Umzug bei schönstem Wetter. Nach dem Monsterkonzert traten wir unsere Schicht im Festzelt an und bewirteten unsere Gäste. Zum Abschluss traten wir noch selbst in unserem Zelt auf und brachten so noch etwas Stimmung zurück.
Das Highlight vom Abend spielte sich jedoch nach diesem Auftritt beim Anhänger ab, wo sich Dave mit seiner Gitarre in die Top Hits der Musikszene komponierte.

Leider muss so ein Fest auch wieder aufgeräumt werden. Dem fiel der Montag zum Opfer. Ein feines Nachtessen von unserer Zunftmeisterin Niggi hat diesem Tag doch noch einen schönen Abschluss beschert. Ich möchte auch hier meinen Dank an unser Umzugs OK. Aussprechen, die wieder mal großartige Arbeit geleistet haben.

Applaus

So kommen wir bereits zum Fasnachtsdienstag. In Hochdorf angekommen, schwärmten wir aus und machten die Migros und andere Bars unsicher. Eine grosse Delegatin der Böcke hat sich an einer Bar auf dem Brauiplatz getroffen und schonmal zünftig Moudis gesoffen. Einen Umzug und weitere Drinks später fuhr uns der Car nach Dallewil. Niemand konnte wissen, was da auf uns zukam. Mit der Beschrieb, dass wir uns ,, eifach no de Rescht gä hend’’, trifft es glaube ich ziemlich gut. Der legendäre Auftritt, andem fast kein Schwanz zuschaute, wir uns aber gefeiert haben, als wären wir die allergrössten war nur das Tüpfli auf dem i. Als letzte Amtshandlung holte Däru noch 3 Liter Grüene Mineral für auf den Car. Wärend er steiff und fest behauptete, dies noch zu trinken, begann ich bereits die Kotzsäckli zu verteiilen. Ich glaube wenn jemand das nächste mal Kotzsäckli verteilt, wird er nicht so ausgelacht, wie ich da.

Während die einten am Mittwoch bereits wieder zur Schule gingen, hatten andere noch um 17:00 Uhr ca. 2 Promille im Blut. Nach einem standesgemäss speditiven Aufräumen und dem Abschlussessen konnten noch Erinnerungsstücke erworben werden. Wie immer war es ein Toller Abschluss der Fasnachtssaison.

Unser nächstes Wiedersehen lies jedoch nicht lange auf sich warten, denn mit Mauro ist ein weiterer zukünftiger Joggeler geboren und wir stellten wiedermal mehr oder weniger erfolgreich ein Bäumli.

Als Abschluss und weiteres Highlight von diesem Vereinsjahr stand der Ausflug an. Top motiviert trafen wir uns im Schulhaus. Der eigentlich geplante Kostümwettbewerb wurde aufgrund von mangelnder Konkurrenz für Raffi und Nöle abgesagt. 😉 gestärkt ging es ins Tiefe Entlebuch, wo wir einen Einblick in das Handwerk der Köhlerei erhielten. Nach einem gemütlichen Apero und dem Beziehen vom Lagerhaus messten wir und in verschiedenen Disziplinen im Go In Restaurant. Bis heute bewundere ich euch, dass ihr euch alle zusammengetan habt und behauptet mein Stirnband wäre gelb und nicht Orange, nur um mich abzufucken. Beim Gemütlichen Raclette wurde nochmal zünftig Boden angelegt für die Foyebar der Musikgesellschaft Flühli. Bis tief in die Morgenstunden wurden wir von Mäsi an ihrer Bar Bedient. Zuhause angekommen, verabschiedeten wir uns und eine tapfere Delegation ging noch ans Schwingfest.

Somit wäre ich am Ende des Vereinsjahres angekommen.

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All das musste dieses Jahr geplant und umgesetzt werden. Ich möchte mich bei euch allen bedanken, denn ohne die Hilfe von jedem, wäre dies bestimmt nicht möglich gewesen. Vor allem bei meinen Vorstandsgspändli, dem OK und allen, die in einem Komitee für unser gemeinsames Ziel einen Beitrag geleistet haben, möchte ich meinen Dank aussprechen und ich hoffe, dass es weiterhin so motivierte Leute geben wird, die ihr Bestes für die Joggumusig geben.

Peace out

Nöle Aka Präsi aka Nüle aka Komprässernöle aka el Präsidente aka Spass chilleds ech höre ez uf.

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