Joggumusig Nüderef

Generalversammlung 2023

Jahresbericht des Präsidenten 2022/2023

Das Vereinsjahr 2022/2023 startete, wie es schöner nicht hätte starten können – Amelie ist geboren.
Leider haben es Hirsiger und Mäsi nicht übertrieben mit dem Bäumli obwohl sich Amelie sicher darüber gefreut hätte. Nach dem raschen Aufrichten vom Bäumli genossen wir noch in gewohnter Manier eine „Worscht met Bier„. Vielen Dank an die Familie Arnold für die Gastfreundschaft und viel Spass beim Elterndasein.

Nach Amelie ist ja bekanntlich vor dem Barathon.
Im Vorfeld wurde viel geplant, gebastelt, beklebt, dekoriert und organisiert für die verschiedenen tollen Baren am Barathon. Bei schönstem Wetter starteten wir in den Barathon Nachmittag, der durch seine verschiedenen Bars, exotischen Getränken und einer mega geilen Elektrobar glänzen konnte. Leider mussten wir am Abend einmal mehr erfahren, dass wenn die Joggumusig hinter und nicht vor der Bar steht das gewisse etwas an einem Fest fehlt.

Die OV wurde standesgemäss im Foyer abehalten. Nebst den 1.5 neuen Liedern und dem Kleid mit oder ohne Latzhosen wurden die Erstelis vorgestellt. Immer wieder erstaunlich wie hobbylos einige menschen sind, was man aber nicht von Hirsiger behaupten kann. Er hat aus liebe zu seinem Lieblingshobby, der Joggumusig die OV sausengelassen um uns einen Platz am Public viewing in der Ranch zu sichern.
Danke vell vell mol Hirsiger.

Dann standen die ersten Proben an. Für die Erstelis gab es ein, zwei Ersteliproben, wo wir geübt haben, wie man das Bier vor der Probe in den Gemeindesaal bringt. Nächstesjahr brauchen wir evtl. eine dritte Probe dafür.

Spass beiseite

Nebst göttlichen Tönen und viel vorfreude auf die neue Probesaison starteten die Gesamtproben, welche sicher nicht als Leckerbissen der Musikindustrie hervorgehen werden.

Aber dafür gibt es ja ein Probeweekend.

Nach einer verdammten offroad anfahrt nisteten wir uns schnell im Türkenbund ein. Schon bald war die Veranda nichtmehr begehbar aufgrund von Smirnoff und El Tony Flaschen. Ach ja und musiziert haben wir ja auchnoch. Nach den Standesgemässen Registerproben und dem einstudieren der 1.5 neuen Lieder Tröteten wir bis tief in die Nacht in den Hoch-Ybriger Nachthimmel. Den Pfadern hat es gefallen und ich als Musikbanause habe auch das Gefühl, dass wir die Stücke langsam aber sicher im Griff hatten. Verköstigt wurden wir von Chefkoch Marlon, Lexi, Lea und Nici. Vielen Dank an das Küchenteam für ihren Einsatz. Ebenfalls möchte ich Raffi und Petra danken, die einen supper job in der Planung und durchführung machten.

Dementsprechend reisten wir mit viel Selbstvertrauen und der Auto AG Rothenburg nach Hildisrieden. Die Erstelis waren standesgemäss schwarz geschminkt und ihnen hat es gefallen. Die legende besagt, Livio hat sich den Penis auf der Brust sogar tätowieren lassen.
Die Schwarzen Köpfe kahmen leider nicht bei allen gut an aber Motherfuckingpetra war das egal. Sie war sowieso sehr nervös. Sie sagt zwar bis heute es war wegen dem Auftritt aber ich denke es war wegen dem ersten Präsi/Tambi Apero mit mir. Zwinker zwinker

In diesem Jahr stand wiedermal der Neudorfer Turnerabend an. Mit einer grossen Delegation reiste die Joggumusig an und genoss den Abstecher in den wilden Westen. Nach der Show wurden noch ein- zwei-drei-vier-fünf-sechs-sieben-acht- neun- zehn-elf-zwölf evtl sogar dreizehn Getränke genommen in der Foyebar. Aber das könnte Dario und Sämi, welche hinter der Bar standen bestimmt genauer sagen.

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.
Unter diesem Motto gestaltete Kätty ihre Austrinkete, wo uns noch die Ehre zuteil wurde, ein Abschlussständli unter der Leitung von Kätty zu spielen.
@Remo, hirsiger und dave hend er üchi salatschüssel Glace lo ihgfrüre, damet er si höt zum Dessert chönd ässe?

Anfang Jahr ist bekanntlich Joggelernacht zeit. Und wie jedes Jahr wurden nur die edelsten Edelhandwerker und Handwerkerinnen nominiert um das Fest aufzustellen. So präsentierten wir unseren Gästen die Joggelernacht und ich glaube es hat ihnen gefallen.
Vielen Dank an das OK. Für die Organisation von diesem tollen Fest.

Zum offiziellen Start in die Vorfasnacht waren wir bereits auf einer Mission.
Den Näburuuggern ihr Teebütelimassaker heimzuzahlen.
Also nahmen wir uns vor uns abzuschiessen und einwehnig zu gscheeren. Das mit dem Abschiessen haben wir uns sehr zu herzen genommen und dementsprechend hat es nicht für alle bis zum Auftritt gereicht. Wenigstens kennt Lexu unsere Lieder so gut, dass er sie vom Zelt nebenan hört und merkt, dass wir eigentlich auftritt haben.

Nebst dem obligaten Böögeball mit Kinderfasnacht und einem Gelungenen Schwarzenbach Fest waren wir noch in Hergiswil am Napf und Schüpfheim. Vorallem in Hergiswil nahm es dem einten oder anderen den Ermel ine. Gottseidank Trainieren wir für solche Situationen bereits seid über 50 Jahren und waren dementsprechend bestens vorbereitet.

Zum einstimmen in die Fasnchatswoche stand Die Ersteliutaufe am Mittwoch an. Wie immer liess sich das Küchenpersonal der Taufe nicht lumpen und tischte Gourmet Gerichte für zwei und Vierbeiner auf. Verfeinert wurde die Taufe durch einwehnig alkohol, einige Musikalische Darbietungen und nicht zu vergessen dem BH meiner Mutter.

Am Donnerstag war es dann soweit. Die Marsupilami Herde Traf sich standesgemäss im Schulhaus und marschierte zum Zunftmeister. In diesem Jahr hatten wir das Vergnügen bis zu Astrid und Pesche zu Marschieren, wo wir herzlich empfangen wurden und nach einem kleinen Ständli zum Zmorge eingeladen wurden. Nachdem wir mit unserem kleid einwehnig Farbe in den Fläcke gebracht haben und mit diversen Auftritten und Ständlis unser erprobtes können zum besten gegeben haben ging es weiter nach Sempach. In Sempach betrieben wir ,,Business as usual„ und dass unser Auftritt so viel nach hinten verschoben wurde konnte im Vorfeld ja niemand ahnen.

Am Freitag stand der Ausflug nach Andermatt auf dem Plan. Dort angekommen wartete Sven wie versprochen mit einem kleinen Willkommensgeschenk auf uns. Dass er das Wort Shots neu definiert indem er uns Schnäpse in Longdirinkbechern serviert war für einige genau der richtige Kickstart in einen tollen Tag. Wir genossen ein- zwei Sonnenstrahlen und spielten unser Repertoire ca. 4 mal durch bevor wir weiterzogen nach Gunzwil. Am oelibrönnerball wurde weiter die Fasnacht zelebriert und unsere Flöten und Trommeln wurden auch nochmal an den Anschlag gebracht.

Nach diesem furiosen Start ging es am Samstag wieder gemütlich in den Flecken. Ein Auftritt und ein Ständli später ging es weiter nach Dagmersellen. Wahrscheinlich würden wir den Anhängerparkplatz jetzt noch suchen aber ist ja egal. Am Auftritt präsentierten unsere Susispieler zum entsetzen der Dagmerseller Partygemeinde wiedermal ihre Unterhosen.

Am Sonntag haben sich alle besonders herausgeputzt, denn der Fototermin stand an. Kaum zu glauben, dass es leute gibt, die das gerne machen. Ich jedenfalls nicht.
Nach einem gelungenen G8 Apero stand der Umzug an. Dank den militanten Marschproben mit Petra ging alles reibungslos über die Bühne. Der Tag wurde noch mit einem Souveränen Auftritt in der Inpuls Halle abgerundet.

Am Montag hatten wir Frei. Aber die Wildesten der Wilden (Also alle ausser ich) trafen sich bei Castellis und genossen die Flötenfreie Zeit. Nach ein paar gemütlichen stunden ging es weiter nach Römerswil an die Dorffasnacht. Von da weis ich nichts aber wenn ihr fragen habt, Carmela weis noch alles und beantwortet diese bestimmt gerne.
Weil wir auch dieses Jahr mit Astrid und Pesche ein absolut geiles Zunftmeister Duo hatten, luden sie uns zu einem Essen ein. Dies verdankten wir mit einem kleinen Ständli nach dem Motto„debisi esch alles„ und genau dann wenn man denkt wir können nicht noch schlechter spielen kommt Oli um die Ecken und fordert sein föllig verdientes Privatkonzert für seinen unermüdlichen Einsatz als „Anhänger schofför„.

Am Dienstag Stand der Hochdorfer Umzug an. Bei einer affenhitze Marschierten wir durch Hochdorf. Unser Pelzkostüm war da bestimmt auch nicht hilfreich aber egal, es war glich geil! Den letzten Auftritt hatten wir in Neuenkirch an der Uslompete. Mit einem emotionalen letzten Auftritt beendeten wir die Fasnacht 2023.

Immernoch gezeichnet von der Fasnacht trafen wir uns am Mittwoch zum Aufräumen, Putzen, einsommern der Instrumente und essen. Nach einem tollen Raclette von Alexanders Käseparadies stand noch die Schlussversteigerung an. Wie jedes Jahr kahmen wieder viele Erinnerungsstücke unter den Hammer.

So endete eine Fasnacht, die hoffentlich allen in bester Erinnerung bleiben wird und zumindest mir sehr viel Hunger auf mehr gemacht hat.
Vielen Dank an euch alle, denn nur ihr habt diese Tollen Momente erst möglich gemacht. Es macht es einem wirklich sehr einfach wenn alle an einem Strang ziehen und stehts im Hinterkopf halten, dass wir schlussendlich alle hier sind um eine gute Zeit zu haben und das haben wir glaube ich sehr gut im Griff.

Wer denkt der Jahresbericht ist somit am Ende muss ich leider enttäuschen.

Ein Tolles Bäumlifest von Amelie schliesst den Kreis und Macht dieses Vereinsjahr Perfekt.

Als mich Kuno einige Tage darauf noch zu sich rufte und ernst mit mir reden wollte ging ich davon aus, dass er mich zusammen scheisst, weil Luana im Stile der Militanten Veganerin  das Burgerpatty auf den Boden geklebt hat um zu protestieren.

Zum glück war es aber nicht so. Er meinte nur, dass wir Joggeler wiedermal aus einem gemütlichen Beisammensein eine Party gemacht haben. Und damit kann ich gut leben.

In diesem Sinne wünsche ich allen noch eine gute Zeit und bis zum nächsten mal

Gruess Nüle

Austritte

Leider mussten wir auch verschiedene Austritte entgegennehmen.

  • Zilan
  • Benita
  • Jenni
  • Reto
  • Fäbeli
  • Christa
  • Sandro C.
  • Alexis
  • Basil

Unser Herz jammert wie ein schräger Trommelwirbel, wenn wir daran denken, dass ihr nicht mehr die volle Dröhnung Fasnacht mit uns rockt. Die Bar-Eskapaden, unter-der-Gürtellinie-Sprüche und die ausgelassenen Feste – all das wird ohne euch eine Lücke hinterlassen. Doch wir werden uns daran erinnern, wie wir zusammen gelacht, getanzt und gefeiert haben, und diese Erinnerungen werden uns weiterhin begleiten. Herzlichen Dank für die vielen Vereinsjahre!

Jubiläum

Nebst Benita und Jenni dürfen wir auch ein aktiv Jubiläum feiern! Gratulation Alex zu 10 Jahren!

Afterparty

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