Joggumusig Nüderef

Fasnacht 2023

2023 – Houba Houba Hop! Nüd esch gälber als d Joggumusig sälber. 
Met erne lange lange Schwänz gumped si vo Bar zu Bar und beschützed de Dschungel, das esch doch wonderbar.


Schmudo

Uuund los geht das Gejoggel! Am Schmudo Morgen weckten wir mit unseren «sanften» Tönen Nüderef aus dem Winterschlaf. So zogen wir um punkt 6 Uhr beim Schulhaus los, ab zum Zunfteisterpaar Astrid und Pesche! Nach dem Ständli wurden wir königlich verpflegt und durften in den Gemächern des Zunftmeisterpaares unsere Gesichter zum ersten Mal in die neue Farbe tunken. An dieser Stelle sagen wir ein herzliches «Daaankeschöön» an Astrid und Pesche! Nun, «ab i Fläcke». Als Nummer vier am Sternenmarsch durften wir beim Einzug endlich unsere 2 Meter langen Marsupilami-Schwänze präsentieren und «Keni Träne Meh» auf der Fläckebühni zum Besten geben. Bei den verschiedenen Wagen stärkten wir uns mit mit Fröschli, «Teewätschge», grüene Mineral und was halt Marsupilamis sonst noch so schlürfen. Wir genossen unseren Auftritt am Nachmittag in vollen Zügen, es ist einfach rüüdig schön, den Fläcke mit unserer Musik zu verzaubern! So durfte natürlich auch ein Ständli bei der Zunft nicht fehlen. Doch was wir ahnungslosen Marsupilamis nicht wussten… Die Marsupilami-Jäger waren on Tour! Ganze vier Mal waren sie erfolgreich und fingen einen von uns ein, so flüchteten wir am Abend nach Sempach ans Märemonster.

Fritig

Am Freitagmorgen durften wir uns wieder beim Zunftmeisterpaar frischmachen, und genossen dann mit Estermann Reisen eine Panoramafahrt nach Andermatt. Wir wurden von Sven aka Philipp mit einem guten alten Schnäpsli empfangen, so waren wir gestärkt für die Ständlitour im Skigebiet. Es war ein Tröimli bei euch zu spielen! Natürlich durften auch die Marsupilami-Jäger nicht fehlen, und noch so manches anderes Ex-Mitglied begleitete uns. Wir haben rüüdig Freud, wart ihr mit dabei! Gegen Abend waren die Joggeler schliesslich am Oelibrönner Ball in Gonzbu anzutreffen. Unser Präsi hat beim Crowd-Surfing mit einem «geschenkten» Surfbrett brilliert und der Auftritt hat uns sooo gut gefallen, da kamen wir regelrecht ins Schwitzen! Aber zum Glück haben wir ja kein Kleid aus dickem Fell-Stoff… 

Samschtig

So, Augenringe überschminken und wieder ab in den geliebten Fläcke! Wir genossen das Fasnachtstreiben im Herzen von Beromünster in vollen Zügen, machten Party auf der Fläckebühni und spielten ein Ständli bei den Fritigsfrönde Möischter. Fast ein Bisschen wehmütig zogen wir gegen Abend nach Dagmarsellen an den Häppereball. Doch keinesfalls hat dies unsere Stimmung überschattet! Am Häppereball zeigten wir Joggeler mal wieder, wie gut wir als Marsupilamis an unseren Schwänzen durch die Lüfte schwingen können… Aber Achtung, Verknotungsgefahr! 

Sonntig

Am Sonntag gab sich unser Schminkteam noch etwas mehr Mühe als sonst, damit wir am Fototermin so richtig strahlen. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an unser super Schminkteam und Jonas welcher die Fotos machte! Nachdem das gelbste und flauschigste Gruppenfoto EVER im Kasten war, machten wir uns auf nach Höudisriede. Vor dem Umzug genossen wir das Apéro mit unseren Freunden von der G8 Guggenvereinigung mit einem lecker Bierchen. Dabei trieb das Marsupilami Potter mit seinem «geschenkten» sprechenden Zauberhut sein Unwesen. Der Hut verriet seinem Träger, für welche Guggenmusik sein Herz wirklich schlug – so mancher war überrascht von seiner Zuteilung. Aber zum Glück ist das Wort des Hutes ja nicht Gesetz. Um 14 Uhr startete der Umzug, so liefen wir in Reih und Glied durch Höudisriede und gaben unsere Unterhaltung zum Besten. Wir konnten das Publikum nicht nur mit unserer Musik begeistern, sondern auch die Marsupilami Schwanz-Bolognese während dem Schlagsolo wird den Zuschauern hoffentlich in Erinnerung bleiben. Am Abend durften wir schliesslich noch in der Inpuls Halle vor einem absolut fantastischen Publikum spielen. Es war so fantastisch, dass sie uns nicht mehr gehen lassen wollten, und wir sogar eine Zugabe spielen durften. Danke tuusig! 

Mäntig

Am Montag durften wir offiziell ausruhen, doch nur die wenigsten von uns mussten mit dem Bett «schätzele». Ein wildes Marsupilami hat sich in städtische Gebiete verirrt und der grösste Teil von uns war «Onder Wiiber» / Bad Taste beim Joggumusig Aussenwachposten Sandweid. Dort durften wir in der Sonne «aperöölen», bis wir uns mit dem ÖV nach Römisch an die Dorffasnacht zu den Högerlis wagten. Wir genossen ihre Gastfreundschaft in vollen Zügen (einige vielleicht etwas zu sehr)! Am Abend durften wir beim Zunftmeisterpaar eine der besten Versionen von «Ghackets mit Hörndli» geniessen, und sogar ihre Rutschbahn unsicher machen. Als Dankeschön gab es ein Ständli im Garten und ein Bisschen Gejoggel in der Stube. Ein kleines Dankes-Ständli gab es auch noch für Oli (GH!), der sich bei weitem nicht zum ersten Mal um den Transport unseres Instrumentenwagens kümmerte. 

Güdis Zischtig

Am Güdis Zischtig gaben wir noch ein letztes Mal so richtig Vollgas! Nach dem Schminken machten wir Hofdere unsicher, vor allem die Schoppen-Abteilung der Migros und der «Aperööli-Chreisu» waren vor den Joggelerladies alles andere als sicher. Sogar ein Lilibiggs-Wägeli haben wir von der Migros «geschenkt» bekommen, sonst hätten wir das ganze gekaufte Flüssiggold ja niemals tragen können. Als Nummer 14 am Umzug machten wir noch einmal die Strassen unsicher, und gaben anschliessend auf dem Brauiplatz unser Bestes. Wir waren so voller Energie, dass wir es nicht lassen konnten, die Rohre und Gerüste im Braui-Turm zu erklimmen. So sehen Marsupilamis in ihrem (fast) natürlichen Habitat aus! Später machten wir uns auf den Weg an die Uslompete nach Neuechöuch, wo wir unseren letzten Auftritt der Fasnacht 2023 so richtig zelebriert haben! Schliesslich liessen wir die Fasnacht in einem schaukel-Kreis zum Lied «Für immer uf di» ausklingen. Es war so schön, selbst die härtesten Marsupilamis hatten ein Bisschen Pipi in den Augen.

Wir gratulieren von ganzem Herzen dem Joggeler-Urgestein Sändu, der diese Fasnacht sein 20. Jahr in der Joggumusig feiern durfte! Auch Benita und Alex genossen es diese Fasnacht noch ein Bisschen mehr als sonst, denn auch ihre 10 Jahre können sich zeigen lassen!

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